FR. P. THOMAS (HEINZ EBERHARD) FROSCH OP
Fr. Thomas Frosch wurde am 28. August 1903 in Stralsund geboren. Nach seinem Abitur studierte er zunächst in München und Leipzig Philosophie, wechselte aber schon bald ins Bankfach und war später Leiter einer Bank.
Nach kurzer Militärzeit und Gefangenschaft erlernte er 1945 den Beruf des Buchhändlers.
1932 konvertierte er in der Benediktinerabtei Ettal zur katholischen Kirche. Am 5. Oktober 1947 trat er in Warburg in das Noviziat ein und legte am 6. Oktober 1948 seine Profess ab.
Kardinal Frings weihte ihn am 25. Juli 1952 zum Priester.
Nach Vollendung seiner Ausbildung in Walberberg wirkte Pater Thomas zunächst von 1953 - 1959 als Schriftleiter der Zeitschrift "Gottesfreund" in Düsseldorf.
1959 ging er als Lehrer an die Heimschule nach Wildeshausen, wo er neun Jahre tätig war.
Seit 1968 gehörte er zum Konvent in Hamburg. Er gab Exerzitien und kümmerte sich im Konvent um den Aufbau der Bibliothek.
Die letzten Lebensjahre verbrachte er in Pflegeheimen in Warburg und Vechta. Im St. Hedwig‑Stift starb er am 24. März 1994. Er wurde in der Grabstätte der Hamburger Dominikaner auf dem Friedhof Ohlsdorf beigesetzt.
Fr. Thomas war von seiner Herkunft und seinem Beruf tief geprägt. Die Herkunft aus einer preußischen Offiziersfamilie blieb Zeit seines Lebens unverkennbar; im Bankgewerbe erlernte er Genauigkeit und Korrektheit, im Buchhandel konnte er seinen weitgespannten Interessen nachgehen.
Solange er konnte, nahm er an den kulturellen und geistigen Ereignissen teil und las bis in die letzten Monate seines Lebens immer wieder "seinen" Goethe. Als Dominikaner war er darum bemüht, Gottes Wort zuverlässig weiterzugeben.
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