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fr. C. Gabriel
Scheuten
† 14. Juli 1991

Gabriel Scheuten

 

FR. C. GABRIEL (MAX) SCHEUTEN OP

Fr. Gabriel Scheuten wurde am 15. Juni 1906 in Berlin geboren.

Er wuchs aber im Rheinland auf und erlernte das Schneiderhandwerk, später machte er eine Ausbildung zum Krankenpfleger und Masseur.

Im Zweiten Weltkrieg war er Sanitäter. Nach russischer Kriegsgefangenschaft trat er im August 1946 in den Orden ein und legte am 5. August 1947 Profess ab.

Er war von 1948‑1950 in Vechta, von 1950‑1955 in Walberberg und von 1955‑1956 in Düsseldorf assigniert und als Pförtner, Hausprälat und Krankenpfleger tätig.

Von 1956‑1963 war er Küster in Warburg, 1963‑1967 Küster in Köln Hl. Kreuz.

In Hamburg übernahm er 1967 den Pförtnerdienst.

Die letzten Lebensjahre verbrachte er auf der Pflegestation in Warburg. Da er sich nie hängen ließ, half er gern den noch pflegebedürftigeren Brüdern.

Er starb am 14. Juli 1991 in Warburg. Er wurde auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg beigesetzt.

Fr. Gabriel war ein aufgeweckter, an allen Vorgängen interessierter Mensch, der seine Meinung immer gern einbrachte. Er war kontaktfroh und liebte es, den Menschen mit dem Glauben zu helfen.

Für das Requiem hinterließ er den Wunsch, nicht über ihn, sondern über Tod und Auferstehung zu sprechen, "damit alle Anwesenden eine persönliche Mahnung für sich bekommen".

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