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fr. P. Lambert
Schmitz
† 17. Februar 2009
Requiem für Pater Lambert Schmitz
(Neue Kirchenzeitung vom 17.02.2009)
Web-Quellen
Hamburger Abendblatt
Der Barmbeker Mönch
»Lauf des Lebens«
Interview aus 2006
Fotos aus dem Archiv
Portraits (2007)


Goldenes Priesterjubiläum
(2005)



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† |
Jesus, denk an mich,
wenn du in dein Reich
kommst.
Jesus antwortete ihm:
Amen, ich sage dir:
Heute noch wirst du mit
mir im Paradies sein.
Lukas 23,42f.
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Am Dienstag, dem 17. Februar 2009, verstarb nach schwerer Krankheit
wohl versehen mit den Sakramenten der heiligen Kirche unser
Mitbruder
Pater Dr. Lambert Schmitz OP
P. Lambert wurde am 4. Mai 1929 in Bergisch Gladbach geboren. Nach
dem Krieg trat er 1949 in den Dominikanerorden ein und wurde 1955
in Köln zum Priester geweiht.
Unserem Orden diente er als Dozent in
Walberberg, Novizenmeister in Warburg, als Provinzial der Ordensprovinz
Teutonia in schwerer Zeit, danach als Prior unserer Konvente in
Köln und Hamburg.
Seine große Liebe galt der Predigt. Für viele
Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche war er wegen seines
umfangreichen Wissens, wegen seiner Klugheit und Menschlichkeit ein
hochgeschätzter Gesprächspartner und Ratgeber.
Wir bitten Sie um Ihr Gebet für unseren verstorbenen Mitbruder
Pater Lambert.
P. Thomas Krauth OP, Prior
Dominikanerkonvent
Weidestraße 53,
22083 Hamburg |
Elisabeth Dietz, Bergisch Gladbach
für die Familie |
Das Requiem und die Beisetzung fanden am 27. Februar 2009 statt.
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P. Lambert wurde am 4. Mai 1929 in Bergisch
Gladbach geboren. Als 15-jähriger
wurde er von der Strasse weg zum Schanzen
nach Arnheim weggeholt, nur wenige
der Klassenkameraden überlebten die militärischen
Einsätze.
Mit dem Dominikanerorden
wurde er durch den hochgebildeten
P. Raimund van Sante bekannt. Nach dem
Krieg trat er 1949 in den Dominikanerorden
ein und wurde 1955 in Köln zum
Priester geweiht.
Sein Promotionsstudium
absolvierte er am Angelicum, der Dominikanerhochschule
in Rom. Nur kurz konnte
er sich der geliebten Aufgabe als Dozent in
Walberberg widmen, dann wurde er 1960
zum Novizenmeister in Warburg bestellt,
wo er die jungen Brüder für die Intellektualität
des Ordens begeisterte.
1970 wurde er
zum Provinzial der Ordensprovinz Teutonia
gewählt, er führte dieses Amt in schwerer
Zeit, als vieles auf den Kopf gestellt wurde
und manche Brüder den Orden verließen.
Unmittelbar danach wurde er 1979 zum
Prior unseres Konventes in Köln gewählt.
Seit dieser Zeit hat er sich intensiv dem
Studium der Deutschen Dominikanermystik
gewidmet und war ein bedeutender
Kenner von Meister Eckhart.
1991 übernahm
er das Priorat des Hamburger
Konventes. In Hamburg und Schleswig-Holstein konnte er eine vielgestaltige
Tätigkeit entwickeln, die ihn glücklich
machte.
Er lebte aus der täglichen
Eucharistiefeier. Seine große Liebe galt der
Predigt, die die Heilige Schrift aufschloss.
Die Pastoralkonferenzen der Dekanate
Hamburg-Wandsbek und Lübeck begleitete
er über viele Jahre mit dem geistlichen Wort. Für Schwesternkonvente und Gemeinden hielt er Vorträge in großer Zahl. Alle Vorgänge
in Kirche, Politik und Kultur verfolgte
er mit großer Aufmerksamkeit.
Für viele
Menschen innerhalb und außerhalb der
Kirche war er wegen seines umfangreichen
Wissens, wegen seiner Klugheit und
Menschlichkeit ein hochgeschätzter Gesprächspartner
und Ratgeber.
Seine schwere Krankheit trug er mit großer
Geduld und ging bewusst auf den Tod zu.
Durch die letzten Monate und Wochen trug
ihn ein stilles tiefes Gottvertrauen und die
treue Nähe von Freundinnen und Freunden.
Dankbar war er für die Sakramente der
Kirche auf dem letzten Weg.
Am Dienstag,
dem 17. Februar 2009, wurde P. Lambert im
Altenheim St. Elisabeth in Reinbek von Gott
heimgerufen.
Wir trauern um einen Mitbruder, der unser
Konventsleben sehr bereichert hat und empfehlen
Pater Lambert Ihrem Gebet.
Die Dominikaner in Hamburg
- Unsere Verstorbenen
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