FR. P. ADELHARD (GERHARD) BLACH OP
Fr. Adelhard Blach wurde am 2. Februar 1925 in Danzig geboren. Von der Schulbank weg wurde er Soldat.
Nach dem Krieg machte er in Berlin das Abitur und studierte dann einige Semester an der Universität Münster. 1951 kam er in das Noviziat nach Warburg, wo er am 14. Mai 1952 die Profess ablegte.
Das philosophische und theologische Studium machte er in Walberberg. Nach der Priesterweihe am 25. Juli 1956 war er tätig in Warburg, Vechta, Köln und Hamburg.
In Warburg führte er als Submagister die Novizen in die Liturgie und den Gregorianischen Choral ein.
Dort war er auch einige Jahre Prior und konnte dann später auf der Pflegestation in Warburg seine pflegerischen Talente entfalten.
Eine Zeit lang war er Pfarrer der Pfarrei Welda‑Germete.
Erziehungsaufgaben erfüllte er, als er im Internat des Kolleg St. Thomas in Vechta als Gruppenpräfekt tätig war.
Eine andere Fähigkeit zeigte sich in der Übernahme klösterlicher Verwaltungsaufgaben, so in Köln, Warburg und Hamburg.
Während der Zeit im Konvent in Hamburg war er Seelsorger in Barsbüttel und viel gesuchter Beichtvater im Hamburger Mariendom.
Nach einem Schlaganfall verbrachte er die letzten sieben Jahre seines Lebens im St. Hedwigstift in Vechta. Trotz seiner Behinderung wollte er auch hier den Heimbewohnern ein hilfreicher Seelsorger sein.
Er starb am 10. August 2003 und wurde in Hamburg auf dem Ohlsdorfer Friedhof begraben.
Fr. Adelhard hat in seinem Ordensleben viele Talente zum Wohl der Gemeinschaft der Brüder und für viele Menschen entfalten können. Als Mitbegründer und erster Geistlicher Leiter der Hamburger Gruppe der Dominikanischen Gemeinschaft genießt er besondere Verehrung.
Man kann auf ihn ein Wort anwenden, das Albert der Große bei der Auslegung des Gleichnisses von den Arbeitern im Weinberg schrieb:
"Du, Herr, hast mich am frühen Morgen zur Arbeit in deinem Weinberg gedungen für den Denar des ewigen Lebens!"
Und er wird nun das Wort des Herrn hören: "Komm, du guter und getreuer Knecht, tritt ein in die Freude deines Herrn"
(Mt 25,2 1).
Die Dominikaner in Hamburg
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